Viele SmartHome-Nutzer sprechen von „Automationen“, meinen aber ganz unterschiedliche Dinge. Ein Flow bei Homey ist nicht dasselbe wie eine Szene in Home Assistant – und beide unterscheiden sich grundlegend von simplen Schaltbefehlen.
Automatisierung heißt, dass das Zuhause eigenständig reagiert. Statt jeden Befehl manuell zu geben, erkennt das System Situationen und handelt selbst. So wird aus Technik Komfort – wenn man weiß, wie die Logik dahinter funktioniert.
Eine Szene schaltet mehrere Geräte gleichzeitig – etwa „Abendmodus“: Licht an, Rollläden runter, Musik an. Sie wird aber meist manuell gestartet. Szenen sind der einfachste Weg, mehrere Geräte zu gruppieren, aber sie denken nicht mit.
Automationen reagieren auf Bedingungen: Wenn Bewegung erkannt wird, dann Licht an. Sie sind das Rückgrat jedes SmartHomes. Gut gemacht, laufen sie unbemerkt im Hintergrund und sorgen für Komfort, ohne zu stören.
Flows sind komplexere Logikabläufe, wie sie etwa Homey oder Node-RED verwenden. Sie verbinden mehrere Auslöser, Bedingungen und Aktionen – und lassen sich kombinieren. Damit entsteht echtes Verhalten: „Wenn Bewegung im Flur und es ist dunkel, aber nicht nach 23 Uhr, dann…“
Eine gute Automatisierung ist unsichtbar. Wenn du ständig eingreifen musst, ist sie schlecht gebaut. Ziel ist, dass Technik sich an den Menschen anpasst – nicht umgekehrt.